Die Transparenzgesetze (Gesetz 19/2013 und katalanisches Gesetz 19/2014) legen fest, dass die öffentlichen Verwaltungen (AAPP) ihre Transparenzportale als Instrument einrichten müssen, um der Öffentlichkeit die von ihnen bereitgestellten aktiven Werbedaten zur Verfügung zu stellen. Diese Daten müssen gemäß den Gesetzen regelmäßig veröffentlicht, ständig aktualisiert, bereitgestellt und in strukturierter Weise veröffentlicht werden, um ihre Identifizierung und Recherche zu erleichtern.

Trotz dieser Prognosen hat die Praxis bei vielen Gelegenheiten gezeigt, dass die meisten öffentlichen Organisationen zwar die Bestimmungen der Transparenzgesetze einhalten, dies jedoch nicht bedeutet, ein hohes Maß an öffentlicher Transparenz zu erreichen, da die Aktualisierung der Daten in einigen Fällen eine organisatorische Angelegenheit ist ein nicht richtig geplanter Aufwand, der dazu geführt hat, dass diese Portale notorisch veraltete Daten veröffentlichen.

Offensichtlich besteht die beste Lösung, um die Transparenzportale ständig auf dem neuesten Stand zu halten, darin, die aktiven Werbedaten von Anfang an zu automatisieren, dh die automatisierte Extraktion der Indikatoren aus derselben Verwaltungsdatei, die sie generiert.

Ansonsten liegt eine der Ursachen dieser Dysfunktionen höchstwahrscheinlich darin, dass es einigen öffentlichen Organisationen nicht gelungen ist, den Kulturwandel zu verinnerlichen, der mit der vollständigen Öffnung öffentlicher Daten einhergeht.

In diesem Sinne wird empfohlen, um den Übergang zu diesem Paradigmenwechsel zu verstärken, den die Kultur der Transparenz impliziert und die die gesamte Organisation durchdringt, dass die Verpflichtungen der Transparenzgesetze in Bezug auf die veröffentlichten Informationen in die normatives Organ jeder Organisation.

Eine mögliche Lösung wäre die Genehmigung eines Leitfadens zur Aktualisierung aktiver Werbeindikatoren innerhalb der Organisation, in dem Sie die Gelegenheit nutzen könnten, andere Indikatoren einzubeziehen, die die Organisation regelmäßig aktualisieren muss.

Insbesondere sollte dieser Leitfaden für jeden Indikator sowohl die Verantwortlichkeiten als auch die Häufigkeit seiner Aktualisierung angeben und auch angeben, ob er umfassender sein soll und welche individuellen Grenzwerte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gelten.

Rechtlicher Kontext

Gesetz 19/2014 vom 29. Dezember über Transparenz, Zugang zu öffentlichen Informationen und verantwortungsvolle Staatsführung :

Artikel 6. Transparenzpflichten

„1. Um dem Grundsatz der Transparenz Geltung zu verschaffen, müssen die Verpflichteten folgende Maßnahmen ergreifen:

a) Verbreitung öffentlicher Informationen von allgemeinem Interesse auf wahrheitsgemäße und objektive Weise, damit die Menschen die Maßnahmen und Arbeitsweisen der öffentlichen Verwaltung kennen und Kontrolle über diese Maßnahmen ausüben können.

b) sicherzustellen, dass die Informationen nach Buchstabe a ständig verbreitet und ständig aktualisiert werden, mit ausdrücklicher Angabe des Datums der letzten Aktualisierung und, falls möglich, des Datums der Aktualisierung .

c) Die Informationen so zu organisieren, dass sie für die Menschen leicht zugänglich und verständlich sind und dass sie eine agile und schnelle Abfrage durch Suchinstrumente erleichtern, die mit den technischen Merkmalen ausgestattet sind, die dies gewährleisten.

d) Ordnen Sie die Informationen thematisch so an, dass sie leicht und intuitiv zu finden sind. Diese Anordnung muss zumindest nach thematischen und chronologischen Kriterien erfolgen, wobei die vergleichende Dokumentenklassifikationstabelle – falls vorhanden – und Indexe oder Nachschlagewerke einzubeziehen sind.

e) Erleichterung der Konsultation von Informationen durch die Verwendung von Computermedien in Formaten, die leicht verständlich sind und die Interoperabilität und Wiederverwendung ermöglichen.

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